Woffelsbach und Umgebung

Woffelsbach und Umgebung

Ihr Ferienort liegt direkt am Rursee im Herzen des deutsch-belgischen Naturpark Eifel / Hohes Venn und unmittelbar am Rande des neugegründeten Nationalpark Eifel. Das Umfeld des Rurstausees bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Tag zu verbringen: Sei es eine Wanderung in unberührter Natur, Angeln, Rudern, Schwimmen und Segeln/Surfen in oder auf dem Rursee oder eine Besichtigung der geschichtsträchtigen Städte wie Köln und Aachen. Selbst ein Besuch der Nachbarländer Niederlande oder Belgien ist von hier innerhalb einer einstündigen Autofahrt möglich. Verlassen Sie Ihre Ferienwohnung und steigen keine fünf Minuten später in eins der Fahrgastschiffe der Rurseeschifffahrt. So lernen Sie den zweitgrößten Stausee der Bundesrepublik bequem kennen.GeschichtlichesDer Rursee ist wohl einer der bedeuternsten und mit einem Fassungsvermögen von 205 Millionen m³ Wasser der zweitgrößte Stausee in der Bundesrepublik Deutschland. Wie ein breiter Strom schlängelt sich dieser See über eine Länge von 10,6 km von Rurberg bis nach Schwammenauel. Und trotz der hohen Speicherkraft gab es Sommer wie zum Beispiel 1976, wo er so ausgetrocknet war, so dass der Wanderer von Woffelsbach hinüber zum Kermeter zu Fuß gehen konnte, wo er sonst hätte mit einer Fähre übersetzten müssen. Die Staumauer in Schwammenauel wurde vor dem 2. Weltkrieg zwischen 1934 und 1938 errichtet, und nur dem Zögern der amerikanischen Generalität ist es wohl zu verdanken, dass er im Winter 1944/45 nicht gesprengt wurde. Das hätte für viele Menschen, die unterhalb des Staudamms lebten, bis hin nach Düren, den sicheren Tod bedeutet. Nach dem Krieg (1955-1958) wurde er noch einmal aufgestockt und damit sein Fassungsvermögen erhöht. In den Jahren des Wirtschaftswunders, wurde der Rursee, und damit auch die umliegenden Orte vom Tourismus entdeckt. Waren die Orte um den See früher eher arm, entstand Dank der Urlauber ein bescheidener Wohlstand. An diese Jahre kann ich mich noch sehr gut erinnern. Waren wir Dorfkinder in Woffelsbach sonst unter uns, so tauchten plötzlich im Sommer fremde Gesichter auf. Diese Kinder kamen z.b. aus Aachen, aus dem Ruhrgebiet oder aus Holland bzw. aus Belgien. Hier entstanden Freundschaften, die noch viele Sommer bestehen blieben und tlw. bis heute andauern. Herbert, in diesem Zusammenhang einen schönen Gruß nach Kerkrade (NL).Die folgenden Ziele sind auf jeden Fall einen Ausflug wert:

Aachen

Aachen 35 km

www.aachen.de

Die alte Kurpfalz Karls des Großen hat viel zu bieten  –   Sport, Kultur, Geschichte und Amouröllchere, Wirtschaft und Bildung oder einfach nur Shoppen und Relaxen in oder am Rande der historischen Altstadt in urigen Kneipen und alt ehrwürdigen Cafés mit Tradition. Aachen ist immer ein Besuch wert.  „“Aachen, wa““ !

Abtei Mariawald

Abtei Mariawald 24 km

www.kloster-mariawald.de

Die Abtei Mariawald erhält keine finanziellen Hilfen aus Kirchensteuer oder Bistumsmitteln. Die Klosterbetriebe sind deshalb ein wichtiges Standbein zum Erhalt des einzigen männlichen Trappistenklosters in Deutschland. Mit dem Besuch der angeschlossenen Gaststätte, des Klosterladens und des Buch- und Kunsthandels und durch den Erwerb der dort angebotenen Produkte tragen auch Sie dazu bei, die trappistische Tradition hier vor Ort wahren zu können.Hierzu bedarf es allerdings einer Tagestour (kann unter inanspruchnahme der Rurseeschifffht auch verkürzt werden). So oder so, Mariawald ist schon wegen seiner tollen Lage und der schon berühmten Erbsensuppe einen Besuch wert.

Bubenheimer Spieleland

Bubenheimer Spieleland  41 km

www.bubenheimer-spieleland.de

„Ob Regen oder Sonnenschein, Bubenheim lädt zum Spielen ein“. Das Bubenheimer Spieleland in der Nähe von Nörvenich bietet kleinen und großen Besuchern viel an: Allwetterhalle, Maislabyrinth, Abenteuerspielplatz, Burg- und Hofanlage. Auch eine angemessene Gastronomie finden Sie in diesem Eldorado für Kids.

Burg Vogelsang

Foto: vogelsang ip gemeinnützige GmbH

Burg Vogelsang  28 km

www.vogelsang-ip.de

Das Gelände der NS-„Ordensburg“ Vogelsang ist heute ein offener und lebendiger Ort europäischen Ranges. Natur, Kultur und Bildung finden an diesem internationalen Platz im Nationalpark Eifel zusammen. Menschen jeder Nationalität sind eingeladen, diesen besonderen Ort zu erleben und seine Zukunft mit eigenen Projekten mitzugestalten.

Freilichtmuseum Kommern

Freilichtmuseum Kommern  35 km

www.kommern.lvr.de

Erinnern Sie sich noch an den Duft und den Geschmack von frischem Brot, das in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken wurde? Auf dem 95 ha großen Gelände finden Sie derzeit 65 historische Gebäude aus der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Bauernhöfe, Wind- und Wassermühlen, Werkstätten, Gemeinschaftsbauten wie Schul- und Backhaus, Tanzsaal und Kapelle stehen beispielhaft für das Bauen, Wohnen und Wirtschaften der Landbevölkerung seit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Die Baudenkmale sind eingebettet in eine Museumslandschaft mit Äckern, Bauerngärten und Obstwiesen.

Grube Wohlfahrt

Grube Wohlfahrt  33 km

www.grubewohlfahrt.de

Bereits vor mehr als 2.000 Jahren wurde in der alten Bergbauregion Eifel nach Erzen geschürft, Metall gewonnen und weiterverarbeitet. Hier wurde Bergbaugeschichte geschrieben: die Wurzeln der deutschen Montanindustrie finden sich in der Eifel. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum sich die deutschen Kumpel mit den Worten „Glück auf“ grüßen. Im Besucherbergwerk Grube Wohlfahrt in Hellenthal-Rescheid finden Sie die Antwort.

Heimbach

Heimbach 21 km

www.heimbach-eifel.de

eine typische eifeler Stadt mit Nationalparktor und der historischen Burg Hengebach, in der eine internationale Kunstakademie installiert wurde. Leihen Sie sich ein Kanu aus und folgen der Rur talabwärts bis Nideggen-Brück und besuchen Sie die Burg der Stadt Nideggen. Das Jugendstil-Wasserkraftwerk am Heimbacher See ist immer einen Besuch wert und kann mit einer Rundfahrt auf dem Rursee mit der Personenschiffahrt verbunden werden.

Hohes Venn

Hohes Venn 25 km

www.naturpark-hohesvenn-eifel.de

Das Hohe Venn ist eine schildförmig gewölbte Hochfläche an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien mit einer Ausdehnung von etwa 4.500 ha. Große Flächen sind als Hochmoor ausgebildet, wovon sich auch der Name ableitet: Venn, Fenn (niederl. Veen) für Moor. Mit 694 m über NN ist Botrange die höchste Erhebung im Hohen Venn und gleichzeitig der höchste Punkt in Belgien.Geologisch gehört das Hohe Venn, wie auch die angrenzenden Ardennen und Eifel sowie der südlich der Mosel gelegene Hunsrück zum linksrheinischen Teil des Rheinischen Schiefergebirge.Das Hohe Venn wird häufig nicht als eigenständiger Naturraum angesehen, sondern für den westlichen Teil der Eifel und für den östlichen Teil den Ardennen zugerechnet. Geprägt wird die herbe Schönheit dieser Landschaft durch Hochmoore, durch Heideflächen und durch eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Charakteristisch für die Vennlandschaft sind mit Wasser gefüllte Vertiefungen im Moorgelände, die von einer ringwallartigen Erhöhung umgeben sind. Diese sogenannten Palsen sind in der Eiszeit entstanden. Es bildeten sich damals Frosthügel, die in sich zusammenfielen, als das Klima sich erwärmte und der Boden auftaute. Sie finden solche Palsen zum Beispiel am Dorfrand im Venn bei Lammersdorf oder Mützenich.Die Hochmoore bilden ein Biotop ganz besonderer Art. Sie sind nährstoffarm, sehr sauer, enthalten große Mengen Wasser und unterliegen hohen Temperaturschwankungen.(Tag-Nacht und Sommer-Winter) Unter diesen extremen Umständen überleben Pflanzen, die auf nährstoffreichen Böden längst vertrieben wurden. So finden Sie im Hohen Venn, Wald- und Rauschbeeren, Moosbeeren, Preiselbeeren, Lungenenzian, Wollgras, Glockenheide, verschiedene Moosarten, das Vennknabenkraut (Moor-Orchidee ), vierblättriger Blutwurz (hieraus wird eine regionale Spezialität, der Eifelwhisky oder richtigerweise der Els gebrannt), europäischer Siebenstern (das Wahrzeichen des Hohen Venn) und den fleischfressenden rundblättrigen Sonnentau. Diese Pflanzenwelt lockt Tiere und Insekten an, die sonst nur selten zu finden sind. Um die letzten Reste „Urnatur“ für die Nachwelt zu erhalten, wurde 1957 das Naturschutzgebiet „Hohes Venn“ eingerichtet. 1966 wurde das Hohe Venn wegen seines außerordentlichen wissenschaftlichen- und landschaftlichen Wertes mit dem europäischen Naturschutzdiplom ausgezeichnet. Bestimmte Vennflächen sind für den Menschen gesperrt (sogenannte D-Zonen), um die empfindliche Flora zu schützen. Andere Gebiete dürfen nur mit Führern (C-Zonen) betreten werden. Man hat aber an verschiedenen Stellen Knüppelpfade ins Venn hineingebaut. Auf diesen können Wanderer hautnah die Einzigartigkeit der Vennlandschaft erleben. Beim Besuch des Hohen Venn eignen sich die Standorte Botrange bei Sourbrodt, Haus Ternell bei Eupen sowie ausgedehnte Wanderungen in diesem einzigartigen Hochmoor. Ihr Gastgeber ist diplomierter Naturführer und bietet Ihnen gerne kostenlos geführte Wanderungen an.

Maastricht

Maastricht  Niederlande – 80 km

www.vvv-maastricht.eu

Die Niederländische Stadt ist in ca. 60 Autominuten zu erreichen. Maastricht bietet neben Kultur einen historischen Stadtkern mit der typisch niederländischen Bauweise. Die kleine aber moderne Stadt lädt zum Shoppen (Von Mode & Design – Textilien für junge Menschen und jung gebliebene – bis Kunst und Kitsch) und zum Verweilen ein. Besuchen Sie den „Vrijthof“, die Grotten Sint Pietersberg, die Kasematten oder die Bischofsmühle.

Monschau

Monschau 18 km

www.monschau.de

Die alte Kreisstadt hat sich in den letzten Jahren mit der „Monschau Klassik“ einen guten Namen gemacht. Im Sommer verwandelt sich die Burg mit dem Auftritt namhafter Künstler und renommierter Orchester in ein wahres Mekka für Opern-Fans. Sehenswert ist auch das Rote Haus, die historische Senfmühle, das Handwerkerdorf mit seiner Glasbläserei das Druckerei- und Brauereimuseum, die historische Altstadt und und und…..

Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel   0 km

www.nationalpark-eifel.de

Inmitten einer Landschaft aus WALD und WASSER ist im Nationalpark Eifel die Faszination WILDNIS hautnah erlebbar. Denn in dem direkt am Rursee gelegenen Großschutzgebiet kann die Natur wieder in ihren eigenen Kreislauf aus Werden und Vergehen zurückfinden. Auf einer Fläche von 110 Quadratkilometern (15.000 Fußballfelder) heißt das Motto „Natur Natur sein lassen“, wie in allen Nationalparks weltweit. Entdecken Sie die Urwälder von morgen. Hier leben Wildkatzen, Schwarzstörche und rund 1.000 weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die Forscher bereits im Nationalpark nachgewiesen haben. Genießen Sie einmalige Ausblicke auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee. Entspannen Sie, während Sie zum Beispiel auf dem Wildnis-Trail durch romantische Bachtäler und beeindruckende Buchenwälder wandern. Im Frühjahr begrüßen Sie Blütenteppiche Gelber Wildnarzissen. Die Dreiborner Hochfläche rund um Vogelsang erstrahlt nicht nur zur Ginsterblüte. Im Herbst ist die Hirschbrunft ein besonderes Erlebnis, im Winter lassen sich Tierspuren besonders gut entdecken.Informieren Sie sich in den fünf Nationalparktoren (in Höfen, Rurberg, Heimbach, Gemünd und Zerkall) über die Natur und Wissenswertes aus Ihrer Urlaubsregion. Alle Nationalparktore greifen eine eigenes Themengebiet auf und sind an sich schon sehenswert.

Höfen:       „Narzissenrausch und Waldwandel“
Rurberg:    „Wasser – Lebensadern der Natur“
Heimbach: „Waldgeheimnisse“
Gemünd:   „Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichten“

Nideggen:  „Schatzkammer Natur“

Wildfreigehege Hellenthal

Wildfreigehege Hellenthal  25 km

www.wildgehege-hellenthal.de

Nirgendwo vermag man die Leistungen der Greifvögel und ihr Jagdverhalten besser zu beurteilen als bei Flugvorführungen, die von geschulten Falknern dargeboten werden. Die Falknerei gehört zu den ältesten Jagdmethoden der Menschen und hat eine hohe kulturelle Tradition. Sie werden allerdings vergeblich Ausschau nach Löwen, Tigern oder anderen Exoten halten. Man zeigt Ihnen überwiegend einheimische Tiere, die z.T. heute hier noch heimisch sind, es zumindest früher aber einmal waren.